Geheimpflanze "Hanf" ???

Hanfanbau

Hanf oder im Lateinischen auch Cannabis genannt ist eine der robustesten und genügsamsten Pflanzen auf unserem Planeten. Sie stellt an Boden und Klima wenig Ansprüche und wächst vom Äquator bis in den hohen Norden.

Die Hanfpflanze bietet uns ein breitgestreutes Anwendungsgebiet. Jack Herer, ein US-amerikanischer Schriftsteller und Hanfaktivist, beschreibt Hanf als die einzige Pflanze, die als nachwachsender Rohstoff in der Lage ist, den größten Teil an Papier, Textilien, Nahrungsmitteln sowie jene des Energieverbrauchs für uns Menschen bereitzustellen, zugleich die Umweltverschmutzung eindämmt unsere Luft reinigt und positive Eigenschaften auf den Ackerboden hat.

Die Vorteile von Hanfanbau kurz zusammengefasst:

  •  hochwertiger und schnell nachwachsender Rohstoff für die Papierindustrie
  • Hanföl und Hanfsamen sind reich an Linolsäure sowie Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren. Außerdem weist Hanf einen hohen Eisengehalt auf und ist leicht verdaulich.
  • Hanffasern liefern einen wertvollen Rohstoff für die Textilindustrie. Der Stoff aus Hanf ist sehr robust und praktisch unverwüstlich.
  • Hanföl lässt sich hervorragend zu Biosprit verarbeiten, wächst wesentlich schneller und verursacht auch wesentlich weniger Arbeit als der Rapsanbau. Biodiesel aus Hanföl sticht auch Rapsöl wegen seiner hohen Fließfähigkeit bei sehr kalten Temperaturen aus.
  • tatsächlich leistet Hanf mit seiner hohen Photosyntheseleistung und der daraus resultierenden CO2-Bindung einen wesentlichen Beitrag für unsere Umwelt und unser Klima.

 

Darf Hanf in Österreich überhaupt angebaut werden?

Nach derzeitiger vorliegender Gesetzeslage ist die Antwort JA, wenn der Gehalt an Tetrahydrocannabinol (THC) den Wert von 0,2% nicht übersteigt. Dabei handelt es sich um eigene Züchtungen, welche in einer Liste von der EU zum Anbau speziell in Österreich freigegeben wurden.

 

Was ist der Unterschied zwischen CBD-Öl und Hanföl?

CBD-Öl wird mit einem speziellen CO2-Extraktionsverfahren aus den Blüten und Blättern von solch zugelassenen Sorten extrahiert. Um es verzehren zu können braucht es allerdings ein „Trägeröl“ wie z.B. Hanföl, Rapsöl oder Olivenöl.

 

 

Hanfsamenöl wird aus den reifen Samen der Hanfpflanze mit dem Kaltpressverfahren gepresst.
Dadurch entfaltet das Hanföl sein ganzes Aroma und seine ganze Wirkung und die wertvollen Inhaltstoffe bleiben erhalten.
Gutes Hanföl ist je nach Verarbeitung grün oder braun und weist einen nussigen Geschmack auf. Das Öl wird aufgrund des hohen Anteils an mehrfach ungesättigten Fettsäuren aus gesundheitlichen Aspekten gerne in der Küche verwendet.
Nicht zu verachten sind aber hunderte zusätzliche Phytocannabinoide und pflanzliche Substanzen z.B. Flavonoide, welche in der Hanfpflanze vorkommen mit teilweise unerforschten aber großteils positiven Wirkungen für den Organismus.

 

Kann man CBD-Öl auch überdosieren?

Es kommt auf das Verhältnis von Canabidiol (CBD) zu Tetrahydrocannabinol (THC) an. Bei CBD handelt es sich um ein Cannabinoid das keinen Rauschzustand auslöst. THC hat sehr wohl berauschende Wirkung, diese kommt aber aufgrund der geringen Konzentration praktisch nicht zur ihrer Entfaltung.
Tatsächlich kommt es aber bei der Dosierung nicht nur auf die Auswahl des Produkts an, sondern auch auf die körperliche Verfassung und das Alter. Bei vor-pubertierenden Jugendlichen ist bei erhöhtem und langfristigem CBD Konsum mit einer irreversiblen Einschränkung der kognitiven Fähigkeiten zu rechnen.
Zusätzlich sollte man sich überlegen was man mit der Einnahme von CBD erreichen will.
Es besitzt entzündungshemmende und bei sehr starker Überdosierung ermüdende Wirkung.
Man sollte sich bewusst machen, dass mit der regelmäßigen Einnahme von CBD unserem Organismus Informationen gesendet werden, die er zu verarbeiten hat. Bei regelmäßiger Einnahme von CBD-Öl ist es vielleicht möglich, dass Gewöhnungseffekte auftreten. Diese liegen jedoch weit weg von einer (Drogen-)Abhängigkeit.

 

Welche Nebenwirkungen verursacht CBD?

Die positiven Nebenwirkungen übersteigen die negativen deutlich.

Da wären Müdigkeit, Durchfall, trockener Mund als negative Nebenwirkung zu erwähnen. Die WHO stuft den Konsum von CBD als unbedenklich ein. Mehr dazu in dieser Studie https://www.who.int/medicines/access/controlled-substances/5.2_CBD.pdf

Die positiven (Neben-)Wirkungen von CBD sind:

  • entzündungshemmend
  • keine psychoaktive Wirkung
  • krampflösend
  • beruhigend und schlaffördernd

 

Kann man CBD-Öl oder Hanföl auf die Haut auftragen?

Eines vorweg – beides kann innerlich sowie äußerlich angewendet werden. Die orale Einnahme von CBD-Öl wirkt über die Schleimhäute und über das Verdauungssystem und die äußerliche Anwendung dringt über die Haut in unseren Organismus ein. Schließlich ist die Haut unser größtes Organ und nimmt die Wirkstoffe ebenso auf.
CBD-Öl in Form von Tropfen wird eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt. Ebenso soll es eine appetitanregende Wirkung haben.

 

Und wie wirkt Hanföl auf der Haut?

Hanföl ist ein echter Allrounder!

  • Praktisch jeder Hauttyp kann Hanföl anwenden. Es versorgt die Haut optimal mit Feuchtigkeit.
  • Die enthaltenen Vitamine B1, B2 und Vitamin E macht sie widerstandsfähiger und das Erscheinungsbild der Haut wirkt dadurch aktiver und vitaler.
  • Besonders wer Probleme mit unreiner Haut hat, sollte Hanföl-Produkte wie z.B. unsere Hanfseife verwenden.
  • Neben der entzündungshemmenden Wirkung wird Hanföl auch ein Anti-Aging-Effekt nachgesagt. - Gamma-Linolensäuren machen die Haut geschmeidiger und beugen Hauterkrankungen vor.

Hinterlasse einen Kommentar

Bitte beachten Sie, dass Kommentare vor der Veröffentlichung freigegeben werden müssen